Hello from the other side

18.09.2020 12:13:51

Die Erde ist eine Scheibe

Oft tun sich Firmen schwer, ihre Kommunikation auf möglichst hohe Effektivität zu trimmen. Man denkt viel zu oft ausgesprochen eindimensional und lässt dadurch Potenzial brachliegen. Es fällt zudem schwer, in Vorher-, Während- und Nachher-Kategorien zu denken. Viel lieber betrachtet man eine Werbemassnahme nicht als Prozess, sondern als einen isolierten Effort, der dann oftmals auch nur über jeweils ein Medium, wie z.B. ein Mailing, umgesetzt wird.

 

Kundensicht ist gefragt

Ein weiteres Defizit ist das Denken aus der Ich-Perspektive. Werden Werbemassnahmen entwickelt, liegt der primäre Fokus oftmals darauf, was man mitteilen möchte. Viel eher muss überlegt werden, was man konkret erreichen will und was getan werden muss, um eine gewünschte Reaktion beim Empfänger auszulösen. Dazu sollte man aber bereit sein, primär aus Kundensicht zu denken.

 

Ja, wieso passiert denn da nix!?!

Dieser Mix von eindimensionalem, isoliertem Denken und der Drang, eigene Ideen aus der Ich-Perspektive zu kommunizieren, machen einen grossen Teil von KMU-Werbemassnahmen aus. Die Effektivität des eingesetzten Kapitals ist entsprechend tief und hinterlässt oftmals Frust und Ärger, wenn wenig bis keine Reaktion beim Empfänger ausgelöst wird.

 

Keine Zeit für solchen Kram

Es braucht den Willen und die Zeit, sich mit einer Massnahme wirklich auseinanderzusetzen. Ich glaube, dass dies eines der Hauptprobleme ist, weshalb die oben beschriebenen Dinge passieren. Der zweite Grund ist, dass man sich vor zu viel Arbeit fürchtet und deshalb gerne eindimensionale Lösungen bevorzugt, die keine begleitenden und/oder nachgelagerten Handlungen erfordern.

 

Was soll‘s denn werden

Besonders im Marketing ist das vernetzte und mehrdimensionale Denken elementar wichtig und kann die Schlagkraft einer Massnahme massiv erhöhen. Verantwortliche müssen sich überlegen, was das Ziel einer Kampagne sein soll und weshalb der Empfänger der Kommunikation im Sinne dieses Ziels reagieren soll.

 

Bisherige Denkweise?

Was ist uns wichtig? Was gefällt uns? Was möchten wir dem Kunden verkaufen? Wie können wir dies möglichst kostengünstig kommunizieren? Was gibt am wenigsten Aufwand? Können wir das Inhouse realisieren? Wie können wir uns möglichst gut darstellen? Und so weiter und so fort.

 

Besser so….

Wieso soll ein Kunde auf (z.B.) ein Mailing eine gewünschte Reaktion zeigen? Welches Problem können wir für ihn lösen bzw. was ist die Botschaft? Was ist es, was den Trigger auslöst, eine Handlung zu vollziehen? Wie können wir die Hemmschwelle zu reagieren möglichst tief halten? Was können wir vor, während oder nach dem Versand des Mailings tun, das die Effektivität noch verstärkt? Was sind die Folgemassnahmen? Und so weiter und so fort.

 

Hello from the other side

Es ist altbekannt und jedem klar, dass kundenorientiertes Denken wichtig ist. Dennoch wird dies gerade im Marketing leider viel zu wenig praktiziert. Es lohnt sich, die Perspektive zu wechseln und sich vermehrt in den Kunden hineinzuversetzen. Aus dieser Sicht kann man besser verstehen, über welche Kommunikationskanäle, mit welcher Botschaft und in welcher Form der Empfänger so reagiert, dass es dem Ziel einer Massnahme dient.

 

Konnten wir dich inspirieren?

Über Kommentare und Anregungen freuen wir uns sehr!

 

© Marc Hagmann



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